14. Dezember 2009
Venezuela und Cuba schliessen weitere Kooperationsverträge. in: „Die Rote Fahne“ vom 13.12.2009
Havana (drf) – Venezuela und Cuba haben wirtschaftliche Kooperationsverträge mit einem Volumen von rund drei Milliarden US-Dollar geschlossen.
Die alliierten Staaten haben hunderte Vereinbarungen in den Sektoren Gesundheit, Fischerei, Erziehung und Sport unterzeichnet, teilte Venezuelas Präsident Hugo Chávez gestern in einer Fernsehansprache mit.
Geplant sind zudem sieben Gemeinschaftsunternehmen beider Länder.
Nach einem Treffen mit dem gesundheitlich angeschlagenen Fidel Castro in Havana sagte Chávez: „Fidel geht es besser als uns allen“.
Fidel Castro habe ihm gesagt, sollte die Revolution in Venezuela zusammenbrechen oder scheitern, werde der ganze Kontinent zusammenbrechen und in die Hände des Imperiums fallen, erklärte Chávez.
Zu Fidels Bruder Raúl Castro, dem Nachfolger Fidel Castros, sagte Chávez, „Fidel wird uns noch alle zu Grabe tragen“.
Venezuela ist der engste politische Verbündete und Handelspartner Cubas und liefert diesem täglich 98.000 Barrel Rohöl zu vergünstigten Konditionen.
Die Karibikinsel zahlt einen Teil der Rechnung mit den Diensten von 40.000 Ärzten und anderen Fachkräften.
Am Sonntag begann in Havana ein Gipfel der neun Mitgliedstaaten des Regionalbündnisses Alba, welches die Zusammenarbeit linker Regierungen in Lateinamerika fördern soll.
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Verfasst von Christian Buchinger
12. Dezember 2009
Mit Nimotuzumab gegen Karzinome
Norddeutsche Pharmafirma will kubanisches Krebsmittel vermarkten
Von Harald Neuber in: Neues Deutschland vom 10.12.2009
Ein Unternehmen aus der Nähe von Hamburg will ein im kubanischen Havanna entwickeltes Krebsmedikament auf den Markt bringen.
Der Name des Medikaments klingt wie ein antiker Herrschername. Doch Nimotuzumab ist derzeit nicht nur eine der größten Hoffnungen in der Krebstherapie. Der Antikörper wurde von kubanischen Biotechnologen entwickelt. Wegen der Wirtschafts- und Handelsblockade der USA nahm sich keines der großen transnationalen Pharmaunternehmen des Wirkstoffs an. Stattdessen arbeiten kubanische Forscher mit dem mittelständischen Pharmaunternehmen Oncoscience mit Sitz in Wedel an der Unterelbe zusammen.
zum gesamten Artikel in „Neues Deutschland“
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Verfasst von Christian Buchinger
9. Dezember 2009
Liebe Freunde der der „Cuban Five“
Heute erhielten wir eine E-Mail vom „National Committee To Free the Cuban Five“ über das Ergebnis der Neufestlegung des Strafmaßes für Ramón und Fernando:
Liebe Freunde der Cuban Five,
heute bekamen Ramón Labañino und Fernando González im mit Unterstützern voll gepackten Verhandlungssaal des Bezirksgerichts für Südflorida ihre neuen Strafen.
Ramóns lebenslange Strafe wurden auf 30 Jahre verkürzt und Fernandos Strafe von 19 Jahren auf 17 Jahre plus 9 Monate.
Gloria La Riva, die Koordinatorin des „National Committee to Free the Cuban Five“ sagte: „Schwestern und Brüder, heute war die Würde und der Mut unserer Brüder Fernando und Ramón für jeden im Gerichtssaal sichtbar wie schon bei Antonio am 13. Oktober. Wir werden uns mehr denn je für den Kampf für die sofortige Freilassung der Cuban Five und das Recht von Olga Salanueva und Adriana Pérez auf Visa, damit sie ihre Ehemänner René González und Gerardo Hernández besuchen können, einsetzen.
Eine neue Phase im Freiheitskampf der Cuban Five hat gerade erst begonnen. Wir fordern die Unterstützer der Cuban Five in aller Welt auf, neue Aktionen zu beginnen und den Kampf mit neuer Schlagkraft fortzuführen.“
Am 13.10.09 war die Anhörung zur Herabsetzung des Stafmaßes für Fernando und wurde auf 21 Jahre + 10 Monate festgelegt.
ίVenceremos!
für das Komitee-Austria “FREE THE FIVE“
Brigitte Oftner – Koordinatorin
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Verfasst von Christian Buchinger
6. Dezember 2009
Nachdem der Name Yoani Sánchez derart häufig in unseren Medien erscheint, eine deutsche Tageszeitung sie Kolumnen schreiben lässt und sogar der US-Präsident persönlich ihre Fragen beantwortet, wollen wir diesen neuen Stern im cubanischen Dissidentenhimmel genauer beleuchten.
Wir veröffentlichen deshalb die Analyse des Franzosen Salim Lamrani. Lamrani ist Professor an der Sorbonne Universität in Paris und beschäftigt sich besonders mit den Beziehungen zwischen den USA und Cuba.
Die Widersprüche der cubanischen Bloggerin Yoani Sánchez
Am 7. November widmeten die westlichen Medien der cubanischen Bloggerin Yoani Sánchez breiten Raum. Die Meldung aus Havanna über den Streit zwischen der Dissidentin und den cubanischen Behörden machte weltweit die Runde und stellte alles in den Schatten, was sonst noch auf der Welt passierte. (1)
Sánchez schilderte detailliert in ihrem Blog und in der Presse, was ihr widerfahren war. So versicherte sie, dass sie zusammen mit drei Freunden „von drei stämmigen Unbekannten“ festgenommen worden sei „einen Nachmittag lang voller Schläge, Schreie und Beleidigungen“. (2)
zum gesamten Artikel auf der Homepage der Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba
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Verfasst von Christian Buchinger
1. Dezember 2009
Befreiung der Wahrheit: Internationales Kolloquium für die Cuban Five
Von Diana Block, 29. November 2009 in: http://www.miami5.de
Kaum 100 Meilen von Guantánamo entfernt trafen sich in der Zeit vom 19. – 23. November 200 Delegierte aus 54 Ländern und allen Erdteilen in Holguin, Kuba, anlässlich des V. Internationalen Kolloquiums für die fünf kubanischen politischen Gefangen, die seit elf Jahren in Gefängnissen der Vereinigten Staaten quer über das Land verteilt gefangen gehalten werden. Ich war einer der TeilnehmerInnen aus den USA, die Zeugnis für den jahrzehntelangen gegen die kubanische Bevölkerung von Organisationen aus dem kaum neunzig Meilen entfernten Miami ausgehenden Terrorismus ablegten. Wir kamen zusammen, um den Kampf für die Freiheit der Fünf, Fernando Gonzáles, René Gonzáles, Antonio Guerrero, Gerardo Hernández and Ramón Labañino, an einem besonders strategisch wichtigen Zeitpunkt zu verschärfen.
zum gesamten Artikel auf Miami Five
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Verfasst von Christian Buchinger
30. November 2009
Kubanische Ärzte widersprechen der Bloggerin
Von Ingo Niebel in: amerika21.de
Havanna, Madrid. Yoaní Sánchez ist zurzeit Kubas bekannteste Bloggerin, weil sie antikubanische Kräfte in den USA und Europa zur aktuellen Top-Dissidentin gemacht haben. Zuletzt hat US-Präsident Barack Obama mit ihr über deren Blog Generación Y kommuniziert. Mit zum Image der Widerständlerin beigetragen haben auch deutsche Medien, die ausführlich über vermeintliche Attacken auf die Bloggerin, ihren Mann und andere „Regimegegner“ berichteten.
zum gesamten Artikel auf amerika21.de
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Verfasst von Christian Buchinger
27. November 2009

http://www.jungewelt.de/
Die globale Finanzkrise erschwert die Anstrengungen, die in der Spezialperiode entstandenen Ungleichheiten zu beseitigen
Steffen Niese, Havanna, in: Junge Welt Beilage vom 04.11.2009
Kuba gehe das Toilettenpapier aus und eine »Rückkehr der Spezialperiode« stehe bevor. Auf dem vermeintlichen Höhepunkt der globalen Finanzkrise zu Beginn des Jahres sagten internationale Mainstreammedien zum wiederholten mal den Niedergang des kubanischen Sozialismus voraus. Mitte Oktober prophezeite der Spiegel gar eine »Harte Landung« und »eine Abkehr von der sozialistischen Ideologie«, weil »das Leistungsprinzip eingeführt« werden solle (Spiegel, 43/2009). Derartige Prognosen hatten sich schon vorher als falsch erwiesen. Trotzdem bleibt die Frage, wie stark das Land tatsächlich von den Erschütterungen der Weltwirtschaft getroffen wurde und wird.
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Verfasst von Christian Buchinger
25. November 2009

http://www.jungewelt.de/
Die international hofierte kubanische Internet-Publizistin Yoani Sánchez stößt bei ihren Kollegen auf wenig Gegenliebe.
Gespräch mit Norelys Morales Aguileranterview: André Scheer in: Junge Welt vom 3.11.2009
Norelys Morales Aguilera lebt auf Kuba und betreibt von dort aus die Seite »Meine Insel«: islamiacu.blogspot.com
Unter dem Namen »Isla Mía« (Meine Insel) betreiben Sie eine Homepage im Internet. Ist es schwierig, eine solche Seite von Kuba aus zu aktualisieren?
Seit Ende 2005 verwalte ich einen Blog, ein Internettagebuch. Am Anfang habe ich mit einem einfachen Bloggerdienst begonnen, aber nachdem ich gelernt hatte, mit der Technik zu arbeiten, habe ich meinen Blog zu blogger.com übertragen. Das ist sicherlich ein guter Dienst, auch wenn man bessere Produkte nutzen kann, wenn man dafür bezahlt. Aber in meinem Fall, wie auch für den Rest meiner Kollegen, ist das nicht möglich. Selbst wenn ich das Geld hätte, könnte ich es auf keinem Weg bezahlen, außer in bar. Es wird uns Kubanern, die auf der Insel leben, von den USA verweigert, irgend etwas bei nordamerikanische Banken einzuzahlen oder von dort Geld zu empfangen.
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Verfasst von Christian Buchinger
25. November 2009
Von Redaktion in: amerika21.de
Erklärung gegen die Position der Friedrich-Naumann-Stiftung in Honduras
In Folge dokumentieren wir eine Erklärung von gut 30 lokalen Mitarbeitern – Volontären und ehemaligen Stipendiaten – der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung. Die Unterzeichner wenden sich darin gegen die Unterstützung der deutschen Stiftung für das international isolierte Putschistenregime unter Führung von Machthaber Roberto Micheletti.
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Verfasst von Christian Buchinger