free the five treffen

9. Februar 2010

Liebe Freunde der Kubasolidarität,

die Botschafterin der Rep. Kuba, Norma Goicochea Estenoz  und das Komitee FREE THE FIVE laden zu einem Treffen ein.

Wann: am 19. Feber 2010 um 18:30 Uhr

Wo: Int.Inst.f.Frieden (IIP) 1040 Wien, Möllwaldplatz 5/2

Themen: Stand der aktuellen rechtlichen und humanitären Situation der “5“ Gefangenen und Familienangehörigen

Festlegung des Aktionsplanes 2010

Neues aus Kuba

Beim Komitee-Treffen am 18.1.10 wurden einige Vorschläge und Anliegen genannt, jedoch wurde nichts Konkretes festgelegt;

  • Intern. Solidaritätswochen vom 11.09. – 10.10.2010
  • Ausstellung der Cartoons, die die “5“ im Gefängnis gezeichnet haben.
  • Kunstausstellung im Kabelwerk im April 2010
  • Unterschriftenaktion, neue Postkarten von Nobelpreisträgern an den Nobelpreisträger Obama.
  • Momentan versuchen wir die Karten in Deutsch druckfähig zu formatieren, der File lässt keinen Postkartendruck zu.
  • Die Flugzettel werden auf Letztstand überarbeitet
  • Wer hat Druckmöglichkeit? – PREISGÜNSTIG!
  • Beteiligung an Veranstaltungen wie im Vorjahr (1. Mai, Donauinselfest, Volksstimmefest, Mahnwachen  …..)
  • Aktionsmaterial für alle zur Verfügung stellen.
  • Es sind 3 Transparente vorhanden
  • Erfahrungen austauschen

Bitte besprecht in eurer Gruppe, welche Aktivitäten ihr vorschlagt und auch WANN und WO durchführt werden sollen, wenn erforderlich natürlich mit Unterstützung des Komitees.

Wer am Treffen nicht teilnehmen kann, ersuche ich, mir die Vorschläge per Mail zu senden.

ίVenceremos!

für das Komitee-Austria „FREE THE FIVE“

Koordinatorin Brigitte Oftner


Hilfe für Kubas Helfer

9. Februar 2010

ND vom 09.02.2010: Havanna stockt seine medizinische Präsenz in Haiti auf und braucht dafür Unterstützung
Havanna hat fast 1000 Ärzte und medizinisches Personal in Haiti im Einsatz. Solidaritätsgruppen rufen zu Spenden für die Mission auf.

Auch vier Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti kann Carlos Alberto García nicht ausruhen. Während Einsatzkräfte aus aller Welt ihre Nothilfe abgeschlossen haben, beginnt für den kubanischen Arzt ein weiterer wichtiger Teil seiner Arbeit. »Für uns geht die Notversorgung weiter, wenn auch auf andere Art«, sagt García, der Teil des Koordinierungsteams ist. Bislang stand die Erstversorgung der Verletzten im Vordergrund. Rund 50 000 Patienten wurden von den kubanischen Helfern versorgt, 3400 chirurgische Eingriffe durchgeführt. Bei knapp 1100 Patienten mussten nach Garcías Angaben Amputationen durchgeführt werden. Nun beginne der Kampf gegen Folgekrankheiten, sagt García: Durchfall- und Atemerkrankungen, Wundinfektionen, Parasitenbefall, Malaria und Typhus.

zum Artikel im Neuen Deutschland


Attacken auf Haiti

6. Februar 2010

Seit Generationen schüren die USA das Chaos in dem Karibikstaat und stützten seine Diktatoren
Von Mumia Abu-Jamal in: Junge Welt vom 06.02.2010
Drei Wochen nach dem furchtbaren Erdbeben in Haiti und den erschreckenden Nachbeben, von denen vor allem die Hauptstadt Port-au-Prince und der Ort Zacmel betroffen waren, gehen die US-amerikanischen Medien wieder dazu über, Stein für Stein eine undurchdringliche Nachrichtenmauer um das Land hochzuziehen. Durchbrochen wird diese Medienwand nur, wenn es gilt, eine sensationelle Meldung zu bringen, der auf dem Nachrichtenmarkt ein besonderer Wert zugemessen wird. Es gehört zur Natur der kommerziellen Medien, daß sie von Ereignis zu Ereignis weiterziehen und ihre grellen Scheinwerfer auf neue Sensationen richten müssen – das Allerneueste, das Superaußergewöhnliche, das Ausgeflippte.

zum Artikel in der Jungen Welt


Kubanische Ärzte ziehen ab

3. Februar 2010

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Panamas Regierung beendet Zusammenarbeit mit der Insel und will eigenes Augenoperationsprogramm starten
Von André Scheer in:  Junge Welt vom 03.02.2010
Kuba hat am Dienstag mit dem Abzug seiner Ärzte aus Panama begonnen, die dort seit März 2006 mehrere zehntausend Menschen an den Augen operiert hatten. Auslöser für das abrupte Ende des kubanischen Engagements in dem zentralamerikanischen Staat war eine Entscheidung des rechten Präsidenten Ricardo Martinelli, die kubanische Hilfe im Rahmen der »Operation Milagro« (Wunder) einseitig aufzukündigen. Statt dessen sollen die Augenoperationen künftig durch panamaische Augenärzte übernommen werden. Dabei hatte in Kuba vor allem der Stil für Verärgerung gesorgt, mit dem die panamaische Regierung am 5. Januar das Ende der kubanischen Hilfe verkündet hatte.

zum Artikel in der Jungen Welt


Kubas Presse erholt sich

31. Januar 2010

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Auf der sozialistischen Karibikinsel erscheinen über 1000 Publikationen – ohne Zensur. Ein Gespräch mit Enrique Ubieta
Interview: André Scheer in: Junge Welt vom 30.01.2010

Enrique Ubieta lebt in Havanna und ist Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift La calle del medio. Am 9. Januar referierte er bei der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin

Sie sind Chefredakteur der Zeitschrift La calle del medio. Was ist das für ein Blatt?

Es entstand vor über anderthalb Jahren und erscheint monatlich mit einer Auflage von 100000 Exemplaren. Wir diskutieren über die kubanische Realität. Deshalb sind die letzten Seiten die wichtigsten – sie sind den Lesern vorbehalten. Wir versuchen, mit unseren Artikeln zu provozieren oder zu begeistern, um die Leser zu bewegen, selbst etwas zu schreiben. Unsere Verlagspolitik ist also, eine Diskussion über die Grundlagen der Gesellschaft zu fördern, in der wir leben wollen.

zum gesamten Interview in der Jungen Welt


Die Region erlebt eine Militäroffensive

30. Januar 2010

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Besatzung Haitis ist keine humanitäre Maßnahme: Die USA wollen das Karibikbecken kontrollieren. Ein Gespräch mit Camille Chalmers, von Cathy Ceibe in: Junge Welt vom 29.01.2010

Camille Chalmers ist Ökonom und Soziologe. Er lehrte an der staatlichen Universität Haiti und war 1993/94 Leiter des Stabes des damaligen Präsidenten Jean Bertrand Aristide. Heute ist er Vorsitzender der Haitianischen Plattform für eine alternative Entwicklung

Wie erklären Sie sich den Disput zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten um die Führungsrolle in Haiti?

Wir sind es gewohnt, Spielball imperialistischer Rivalitäten zu sein. Die gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Es ist allerdings unfassbar, dass man die tragische Situation nach dem Erdbeben nutzt, um eine Militärherrschaft zu errichten. Die Region erlebt eine Militäroffensive mit der Errichtung neuer Stützpunkte in Kolumbien als Reaktion auf die wachsende Unabhängigkeit der Völker.

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Free the five

30. Januar 2010

Erklärung von Antonio, Fernando und Ramón nach Abschluss der Verfahren zur Neubemessung ihrer Strafen

Liebe Schwestern und Brüder aus Kuba und aus aller Welt:

Wir haben nun schon 11 Jahre im Gefängnis verbüßt, und nach wie vor gibt es auf keiner Ebene des amerikanischen Rechtssystems Gerechtigkeit.

Drei von uns sind wegen der Anordnung des Elften Bezirksberufungsgerichts zur Neubemessung ihrer Strafen an das Gericht von Miami gekommen, das entschied, dass unsere Strafen auf einem Irrtum beruhten.

Unser Bruder Gerardo Hernández, der zwei lebenslängliche Strafen, plus 15 Jahre verbüßt, wurde willkürlich von dieser Neuverhandlung ausgeschlossen. Seine Lage bleibt die grundsätzliche Ungerechtigkeit in unserem Fall. Die U.S.-Regierung ist sich der Unaufrichtigkeit der Anklagen gegen ihn und der Unfairness seiner Strafe wohl bewusst.

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Kuba und USA reden wieder

29. Januar 2010

http://www.jungewelt.de/

Junge Welt vom 29.01.2010

Havanna. Kuba und die USA wollen am 19. Februar ihre Gespräche über den Reiseverkehr zwischen beiden Ländern wieder aufnehmen. Das kündigte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez am Donnerstag in Havanna an. Gegenüber Pressevertretern sagte Rodríguez, sein Land habe der Gegenseite vorgeschlagen, ein neues Migrationsabkommen zu verhandeln und im Kampf gegen den Menschenhandel zu kooperieren. Weiter erklärte der Minister, die kubanische Regierung sei bereit, die Freilassung von in Kuba inhaftierten Personen zu erwägen, wenn dies zur Befreiung der fünf in US-Gefängnissen inhaftierten Kubaner führen würde, die in Miami antikubanische Terrorgruppen unterwandert hatten, um Anschläge auf der Insel zu verhindern. US-Präsident Barack Obama habe »die Vollmacht und die ethische Verpflichtung«, die fünf Kubaner sofort freizulassen, betonte Rodríguez. (PL/jW)


Haitis Tragödie: Ein Verbrechen des US-Imperialismus

28. Januar 2010

Von BILL VAN AUKEN, 22. Januar 2010  in: Hintergrund.de

Die ungeheuren Opferzahlen und das Leiden, das die Menschen in Haiti durch das Erdbeben vom 12. Januar hinnehmen mussten, haben ein ungeheures internationales Verbrechen des US-Imperialismus bloß gelegt. Er hat diese Katastrophe vorbereitet, indem er das Land ein Jahrhundert lang unterdrückte und nun versucht, das Unglück für seine eigenen Ziele auszunutzen.

Die schätzungsweise 200.000 Toten, 250.000 oder mehr Verletzten und die drei Millionen Obdachlosen sind nicht einfach Opfer einer Naturkatastrophe. Die fehlende Infrastruktur, die schlechte Qualität der Gebäude in Port-au-Prince und die Macht- und Hilflosigkeit der Regierung Haitis gegenüber dem Schicksalsschlag sind ebenfalls ausschlaggebende Faktoren in dieser Tragödie.

Diese sozialen Bedingungen sind das Ergebnis einer langen Beziehung zwischen Haiti und den Vereinigten Staaten, die das Land seit seiner ersten fast 20-jährigen Besetzung durch US-Marines im Jahre 1915 de facto als koloniales Protektorat behandelt haben.

zum gesamten Artikel auf www.hintergrund.de


US-Hilfe für Haiti: “Bestien im Samariterkleid”

27. Januar 2010

Von BILL VAN AUKEN, in: Hintergrund.de am 15. Januar 2010

Das Erdbeben, das die Hauptstadt Haitis, Port-au-Prince, verwüstet hat, könnte Hunderttausende Todesopfer fordern, teilten Politiker des Landes am Mittwoch mit. Die Bewohner der Stadt suchten in den Trümmern nach Überlebenden und reihten die Leichen überall am Straßenrand auf.

Das Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala war das verheerendste in der verarmten karibischen Inselnation seit 240 Jahren. Das Epizentrum des Bebens befand sich nur fünfzehn Kilometer von Port-au-Prince, einer Stadt von zwei Millionen Einwohnern, entfernt. Sein Ursprung befand sich nahe an der Erdoberfläche. Das ist der Grund, warum es solche enormen Schäden verursachte.

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