Ringen um EU-Linie zu Guantanamo

27. Dezember 2008

neuesdeutschlandNeues Deutschland vom 27.12.2008
Paris und Madrid zur Häftlingsaufnahme bereit.
Paris/Barcelona (dpa/ND). Frankreich und Spanien wollen eine gemeinsame europäische Linie im Umgang mit Häftlingen aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo erreichen. Die französische Regierung begrüße die Absicht des künftigen US-Präsidenten Barack Obama, das Lager zu schließen, teilte das Außenministerium am Freitag in Paris mit. Den Rest des Beitrags lesen »


Die Revolution zum Tanzen bringen

26. Dezember 2008

neuesdeutschlandND vom 24.12.2008
Walter Wigand produziert Album für Kuba / Vorstellung in Berlin und bei Radio Rebelde
Der Sieg der kubanischen Revolutionäre unter Fidel Castro und Ernesto Che Guevara jährt sich am 1. Januar zum 50. Mal. Zum Jubiläum bringt der Hamburger Produzent WALTER WIGAND (46), der bereits eine Single mit dem Fidel-Zitat »Patria o muerte« veröffentlicht hat (ND berichtete), nun ein Album heraus. »Havana Woman« wird auf der Silvesterparty im Berliner Tempodrom vorgestellt. ND-Autor RENÉ GRALLA hat Näheres erfahren.

ND: Die Singles »Patria o muerte«, »Volverán«, zwei Jahre später nun das Album »Havana Woman«. Warum hat das so lange gedauert?

WIGAND: Auf der CD sind 17 Titel, die brauchen ihre Zeit. Die meisten Texte habe ich geschrieben, auf Deutsch, die müssen übersetzt werden. Außerdem sollte das Album zum 1. Januar 2009 erscheinen, 50 Jahre nach dem Sieg der kubanischen Revolution und der Flucht des Diktators Batista. Wobei für mich das eigentliche magische Datum der 8. Januar 1959 ist, als Fidel in Havanna einmarschierte, deswegen werde ich am 8. Januar bei Radio Rebelde auf Kuba sitzen und mein Album präsentieren. Den Rest des Beitrags lesen »


Wir brauchen ein, zwei, drei, viele Kubas

26. Dezember 2008
http://www.jungewelt.de/

http://www.jungewelt.de/

Wetten, daß mehr als 1000 Menschen der Inselrepublik zum 50. Jahrestag der Revolution gratulieren? Ein Gespräch mit Klaus H. Jann;  Interview: Gitta Düperthal in „Junge Welt“ vom 24.12.2008
 
Klaus H. Jann ist Vorsitzender der Demokratischen Linken in Wülfrath und Chefredakteur des Roten Reporter

Sie haben mit einer »Unternehmerin, deren Herz links schlägt« eine Wette abgeschlossen: Beglückwünschen 1000 Leute Kuba zum 50. Jahrestag der Revolution auf der Internetseite www.roter-reporter.de, muß sie zwei Euro pro Gratulanten für das Projekt »Milch für Kubas Kinder« spenden. Sind Sie sicher, daß Sie gewinnen?

Nein, natürlich habe ich Zweifel gehabt, ob es mir gelingen würde, wirklich tausend Menschen zu mobilisieren, die sich mit Namen und Wohnort eintragen. Aber viele Menschen sind von der kubanischen Revolution begeistert –und möchten, daß es nicht bei nur einem sozialistischen Staat bleibt. Also kann es, wie verabredet, am 26. Dezember losgehen mit der Unterschriftensammlung. Den Rest des Beitrags lesen »


Sende Deinen Geburtsagsgruss an Cuba!

26. Dezember 2008

Eine nette und verbindende Aktion hat sich ein Kubafreund aus Deutschland einfallen lassen: „wetten, dass mindestens 1.000 Menschen Kuba zum 50. Jahretag der Revolution gratulieren?“ Wir nehmen die Wette an und wollen unseres dazu beitragen,  dass sie in Erfüllung geht. Eintragen kann sich jedeR unter diesem link:
http://www.roter-reporter.de/Roter_Reporter.htm


50 Jahre Cubanische Revolution

23. Dezember 2008

1.1.1959 – die Revolutionäre ziehen in Havanna ein.  In Santa Clara konnte vorher eine der bedeutendsten Siege der Barbudos gegen Batista´s Armee gefeiert werden: die Revolutionäre um Che Guevara nehmen den Panzerzug der Regierungstruppen ein,  Santa Clara wird zum letzten Gefecht der Revolution – zum erfolgreichen. Die FreundInnen Cubas auf der ganzen Welt feiern heuer Silvester und Neujahr doppelt: den Sieg der Revolution und – das letzte Jahr der Blockade; der Widerstand gegen das völkerrechtiswiederige US Embargo wird von Jahr zu Jahr stärker. Und eigentlich ist es längst nicht mehr Cuba das isoliert ist,  sonder die Politik der US Regierung(en). Aber den Preis dafür muss noch immer Cuba allein tragen. Wir rufen daher alle Völker Europas auf, die Unrechtspolitik gegen Kuba sofort zu beenden. Waren es doch vor allem die neoliberalen PolitikerInnen a la Aznar, Kohl und Bush, die die Existenz Kubas nicht ertragen konnten, weil auf dieser Insel nicht der Profit die Richtlinien vorgibt sondern das Volk. Wie gross auch immer die Schwierigkeiten in Kuba selbst sind – es liegt allein am Kubanischen Volk, mit diesen Schwierigkeiten fertig zu werden – im Geiste und in der Praxis der internationalen Solidarität. Wir wünschen daher gemeinsam mit der internationalen Solidaritätsbewegung dem Kubanischen Volk alles Gute zum 50 Jahrestag  –  wir feiern mit Euch: Venceremos! Die ÖKG hat ein schönes Gratulationsplakat herausgegeben, vielen Dank an Mike:
zum Plakat


Perspektiven des Tourismus

23. Dezember 2008

neuesdeutschlandGute Perspektiven, mangelhafter Service
Kubas Tourismus ist trotz der Finanzkrise im Aufwind, auf Massenansturm aber nicht vorbereitet
Von Bernd Bieberich, in: Neues Deutschland vom 22.12.2008
Auf ein Plus von mindestens zehn Prozent hat sich Kubas Tourismusministerium eingestellt, langfristig hofft man auf Reisegäste aus den USA. Dafür müssen allerdings Service und Infrastruktur deutlich besser werden.
»No hay«, lautet die Antwort des Kellners schulterzuckend. »Gibt es nicht«, heißt die Floskel, die in Kuba überall zu hören ist. Hilflos blickt der junge Mann in dem sorgsam gestärkten weißen Hemd den Gast an, der genervt vor dem leeren Buffet steht. Auf eine einsame Scheibe Käse, etwas Butter und kaltes Rührei beschränkt sich das Frühstücksangebot. Obst ist genauso wenig zu finden wie frisches Brot und sichtlich irritiert blicken die Hotelgäste auf das spartanische Buffet im Hotel Villa Las Brujas. Frühstück inklusive steht auf der Buchungsbestätigung, doch heute morgen hat die Küche nichts mehr zu bieten. Peinlich für den Manager, der die Abreise von gleich sechs hungrigen Gästen in Kauf nehmen muss. »Ich kann doch nur mit dem arbeiten, was ich erhalte«, jammert Abturo de la Torre entschuldigend in seinem klimatisierten Büro. Den Rest des Beitrags lesen »


Ende der Blockade gegen Kuba verlangt

23. Dezember 2008

bloqueo_cubaLateinamerika-Gipfel macht Obama Druck
Die lateinamerikanischen Staaten haben ein Ende der US-amerikanischen Blockade gegen Kuba gefordert.
Costa do Sauipe (AFP/ND). Die USA müssten die in den vergangenen fünf Jahren ergriffenen Maßnahmen zur Verschärfung des 1962 verhängten Embargos »sofort« zurücknehmen, hieß es am Mittwoch (Ortszeit) in einer im brasilianischen Costa do Sauipe verabschiedeten Erklärung. Kubas Präsident Raúl Castro zeigte sich zufrieden mit dem Dokument. Den Rest des Beitrags lesen »


Abschlußerklärung für die Cuban five

23. Dezember 2008

cinco_heroesNach einem Tag intensiver Arbeit haben die Teilnehmer am IV. Internationalen Kolloquium für die Befreiung der Fünf einmütig die Abschlußerklärung gebilligt.

Vollständige Erklärung zum innerstaatlichen und internationalen Recht

An alle gerechtigkeitsliebenden Frauen und Männer

Fünf tapfere Kubaner, Gerardo, Ramón, Antonio, Fernando und René, deren einziges Vergehen gewesen ist, daß sie gegen den Terrorismus gekämpft haben, werden seit mehr als 10 Jahren ungerechterweise in Kerkern in den Vereinigten Staaten gefangengehalten.
Diese fünf Männer, indem sie gegen den Terrorismus kämpften, indem sie die gerechteste Sache der menschlichen Würde und der menschlichen Freiheit verteidigten, verkörpern die Moral ihres ganzen Volkes, der gesamten fortschrittlichen Menschheit.

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Warten auf Obama

23. Dezember 2008

neuesdeutschlandDie sozialistische Karibikinsel hofft auf moderat verbesserte Beziehungen zu den USA
Von Leo Burghardt, Havanna,  in: Neues Deutschlan, 17.12.2008
Der gewählte Präsident der USA, Barack Obama, baut seine Mannschaft zusammen. Er ist der elfte, mit dem es das revolutionäre Kuba zu tun bekommen wird. Ein halbes Jahrhundert haben zehn Vorgänger – mit Ausnahme des Light-Präsidenten James Carter – außer der direkten militärischen Intervention ihrer regulären Streitkräfte nichts unversucht gelassen, um den kleinen Nachbarn zu zerfetzen. Den Rest des Beitrags lesen »


Castro: Austausch gegen die „Cuban five“

21. Dezember 2008

cinco_heroesWashington/Brasilia. Westlichen Agenturberichten zufolge hat der kubanische Präsident Raúl Castro am Donnerstag während einer Pressekonferenz in Brasilia vorgeschlagen, in Cuba inhaftierte »Dissidenten« freizulassen. Dafür sollten die seit zehn Jahren in US-Gefängnissen inhaftierten fünf Kubaner (Cuban Five) ausgetauscht werden, die als Kundschafter Terroranschläge gegen Kuba verhindern sollten. Laut AP sagte Castro: »Wir brauchen eine beiderseitige Geste.« AFP zufolge wies das US-Außenministerium den angeblichen Vorschlag Castros »umgehend« zurück.