30. Juni 2009
In den Morgenstunden des 28.Juni ueberfiel honduranisches Militär die Präsidentenresidenz in der Hauptstadt Tegucigalpa und entführte den Präsidenten Manuel Zelaya unter Gewaltanwendung in eine Kaserne. Anschließend wurde er in die Hauptstadt Costa Ricas geflogen und somit deportiert.
Die Außenministerin Honduras, Patricia Rodas, wurde mit brutaler Gewaltanwendung gemeinsam mit dem kubanischen Botschafter von vermummten Militärs entführt, als auch die anwesenden, sie schuetzenden, Botschafter Nicaraguas und Venezuelas attackiert, unter flagranter Mißachtung internationaler Abkommen.
Militär patrulliert in den Straßen der Hauptstadt und anderen wichtigen Städten, Militärflugzeuge und Hubschrauber sind am Himmel, das staatliche TV wurde besetzt, die Privatmedien senden nur Unterhaltungsprogramme, die Telefonleitungen und die Elektrizitätversorgung wurde unterbrochen.
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Verfasst von Christian Buchinger
29. Juni 2009
In meiner am Donnerstagabend, dem 25., d.h. vor drei Tagen, verfassten Reflexion sagte ich Folgendes: „Wir wissen nicht, was heute Abend oder morgen in Honduras geschehen wird, aber die tapfere Haltung von Zelaya wird in die Geschichte eingehen.“
Zwei Absätze vorher hatte ich aufgezeigt: „…Mit dem, was dort demnächst geschieht, werden die OAS und die jetzige Regierung der Vereinigten Staaten auf die Probe gestellt werden.“
Die prähistorische interamerikanische Institution war am darauf folgenden Tag in Washington zusammengetreten, und versprach in einer gedämpften und lauen Resolution, sofort die angemessenen Schritte zu unternehmen, um eine Harmonie zwischen den beiden in Konflikt befindlichen Seiten herzustellen. Das heißt eine Verhandlung zwischen den Putschisten und dem verfassungsmäßigen Präsidenten von Honduras.
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Die Reflexionen des Companero Fidel |
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Verfasst von Christian Buchinger
28. Juni 2009
redblog – 25. Juni, 20:32 – Lateinamerika
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Diese Meldung bekommen Internetnutzer in Kuba, wenn sie versuchen Google Wave, den neuen Kommunikationsdienst der Datenkrake, aufzurufen. Auch die Nutzung von Google Talk ist von der Maßnahme betroffen.
Seit Mai ist die sozialistische Insel von Microsofts MSN abgeschnitten. Die Nutzer erhalten eine Fehlermeldung: Error 810003c1. Das Unternehmen begründet die Blockierung der Nutzung seines Dienstes mit der US-amerikanischen Blockadepolitik. Neben Kuba betrifft Maßnahme Syrien, Iran, Sudan und Nordkorea, für die US-Regierung gehören sie zur „Achse des Bösen“. Mit ihrem Handeln stehen sowohl Google als auch Microsoft ganz auf der Linie der Obama-Administration.
Für die deutschsprachigen Medien spielte das Thema bisher noch keine Rolle. Klagen sie doch sonst immer darüber, dass die private Internetnutzung in Kuba verboten sei. Würden sie berichten, müssten sie dann vielleicht doch erwähnen, dass man in Kuba nicht nur Mail schreibt und durchs Internet surft, sondern auch chattet.
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28. Juni 2009
Der 6. außerordentliche Gipfel der Alba-Staaten traf auf dem Schlachtfeld von Carabobo zusammen
Von M. Daniljuk auf: amerika21.de
Erweiterung des Alba-Bündnisses
Carabobo. Auf dem Treffen der Bolivarianischen Alternative für Amerika (Alba) schlossen sich gestern drei weitere Staaten dem Bündnis an. Die Mitglieder beschlossen eine Namensänderung und eine Veränderung ihrer Arbeitsstruktur. Neben dem Andenland Ecuador, dessen Beitritt lange erwartet wurde, traten die Karibik-Staaten San Vicente/Grenadinen und Antigua/Barbuda dem Bündnis bei. Damit umfasst der multilaterale Zusammenschluss nun insgesamt neun Staaten der Regionen Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik. Als letzte Staaten waren Nicaragua und Honduras dem von Cuba und Venezuela gegründeten Bündnis beigetreten. Paraguay und Grenada nutzen einen Beobachterstatus, um an dem Treffen teilzunehmen. Auf der Inselgruppe Grenada hatten die USA im Jahr 1983 die fortschrittliche Regierung Maurice Bishop mit einer direkten Militärintervention gestürzt.
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21. Juni 2009
Red Globe vom Donnerstag, 18. Juni 2009
Sendeschluss für TV Marti?Nicht die bösen Kommunisten auf der Insel, sondern ausgerechnet die US-amerikanischen Rechnungsprüfer könnten das Aus für den seit fast 20 Jahren Propaganda gegen Kuba ausstrahlenden US-Fernsehsender TV Martí bedeuten. Fachleute der Rechnungsprüfungsbehörde der US-Administration GAO kritisierten beiu einer Anhörung vor dem US-Kongress, dass der von offiziellen US-amerikanischen Stellen betriebene Sender zwar kaum Zuschauer auf der Insel erreiche, trotzdem aber jährlich eine halbe Milliarde Dollar verschlinge. Deshalb solle die Station bei der ersten sich bietenden Gelegenheit geschlossen werden, fordern die Fachleute.
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20. Juni 2009
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba fordert vom US-Präsidenten die Freilassung der Miami Five
Von Ingo Niebel auf: amerika21.de
Essen. Die Regionalgruppe Essen der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba hat sich am heutigen Freitag namens ihres Vorsitzenden Heinz-W. Hammer schriftlich an US-Präsident Barack Obama gewandt, damit dieser die als Miami Five bekannten kubanischen Gefangenen freilässt.
Die Kubaner hatten in den 1990er Jahren das anti-kubanische Exil in Florida unterwandert, um rechtzeitig vor Angriffen gewaltbereiter Oppositioneller auf Kuba warnen zu können. Als Havanna Washington über geplante Attentate in Kenntnis setzte, flogen die „Cuban Five“ 1998 auf. Im ersten Gerichtsverfahren wurden sie zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Fernando González erhielt 19 Jahre Haft; Gerardo Hernández wurde zu zweimal lebenslänglich plus 15 Jahre Gefängnis verteilt; Ramón Labañino bekam lebenslänglich plus 18 Jahre Haft; René González muß für 15 Jahre ins Gefängnis und Antonio Guerrero kassierte lebenslänglich plus 10 Jahre Haft. 2002 urteilte das Berufungsgericht in Atlanta, dass der Fall von Anfang an ein politischer war und „hoffnungslos mit Fehlern behaftet gewesen sei“. Die Einschätzung entspricht der des UN-Menschenrechtsrates, der den Prozess von 1998 in Miami als »in einem Klima von Voreingenommenheit und Vorverurteilung« charakterisiert hatte.
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Free the Cuban 5 |
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Verfasst von Christian Buchinger
15. Juni 2009
Ein entwas anderer Reisebericht über eine jüngste Kuba Reise
Einen schönen Reisebericht von Marcel Kunzmann auf Indymedia möchte ich Euch nicht vorenthalten. Nett sind auch die Bilder, zu denen ein link am Ende des Artikels auf Indypedia führt.
zum Reisebericht
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Verfasst von Christian Buchinger
14. Juni 2009
Reflexionen des Genossen Fidel: Goebbels wäre neidisch geworden
Ich habe gestern die Podiumsgespräch-Sendung gehört. Unter anderem wurde die Operation Peter Pan analysiert, eine der widerlichsten Handlungen der gegen unser Land durchgeführten moralischen Aggression. Das Thema elterliche Sorge ist äußerst empfindlich. Es war ein abstoßender Tiefschlag. In einem der Romane von Michael Scholochow, den ich Jahre später gelesen habe, wird diese Verleumdung erwähnt, die schon gegen die Oktoberrevolution von 1917 verwendet worden war.
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13. Juni 2009
Havanna hat kein Interesse an Rückkehr
Von Leo Burghardt, Havanna, in:
Neues Deutschland vom 13.06.2009
Die Tür für die Rückkehr Kubas in die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) steht offen. Doch die Regierung von Raúl Castro hat mehrfach und unmissverständlich klar gemacht, dass sie kein Interesse an einer Wiederaufnahme in die OAS hat.
Kuba genießt den diplomatischen Erfolg und begrüßt selbstverständlich »die von der 39. Generalversammlung in Pedro Sula (Honduras) erreichte Wiedergutmachung der historischen Ungerechtigkeit«. Damit ist nicht weniger als der Rausschmiss Kubas 1962 aus den Reihen der Organisation gemeint. Havanna genießt, schweigt aber nicht: Kuba werde nicht wieder in den Schoß »der unbestatteten Leiche« OAS zurückkehren.
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Verfasst von Christian Buchinger