von Bert Beudel in Neues Duetschland vom 22.12.2011
Die Neuverteilung des Ackerlandes an Klein- und Neubauern schreitet voran, die Produktionsergebnisse lassen aber noch zu wünschen übrig
Dass eine Wiederbelebung des Agrarsektors in Kuba Not tut, hat die Regierung in Havanna schon vor Jahren er- und bekannt. Die Agrarreform von 2008 ist das Kernstück, mit der die Trendwende geschafft werden soll.
Die Marschroute steht bereits seit 2008: »Wir müssen das Land wieder produktiv machen«, lautete die Parole von Kubas Staatschef Raúl Castro am 26. Juli 2008. Ausgegeben hatte er sie in seiner Rede anlässlich des Jahrestags des Sturms auf die Moncada-Kaserne 1953, des offiziellen Auftakts der kubanischen Revolution, die 1959 im Sturz der Batista-Diktatur gipfelte. Da hatte das Nationale Statistische Amt (ONE) gerade bestätigt, dass von 6,6 Millionen Hektar Nutzfläche nur noch 2,9 Millionen Hektar bestellt werden. Ein Desaster für die Nahrungsmittelproduktion auf der Insel, denn sinkender Anbau bedeutet im Umkehrschluss steigende Importe. Und die kosten Devisen. Devisen, die die Regierung von Raúl Castro eigentlich nicht hat. Das war 2008 so und das ist auch 2011 so. Die Rechnung für die Nahrungsmittelimporte beläuft sich auf rund 1,5 bis 2,5 Milliarden Dollar pro Jahr – je nach Weltmarktpreisniveau.
Zurück aufs Land, Compañeros!
21. Dezember 2011Redcuba.wordpress.com
10. Dezember 2011Hola,
künftig kannst Du die allgemeinen Artikel über Cuba lesen auf
Dies deshalb, weil wir nicht unnötig parallel informieren wollen. Daher gibt´s auf dem OÖ Blog künftig “nur mehr” regionales aus OÖ, das allgemeine auf der Österreichweisen Blog Site.
Letzter OÖ Kuba Stammisch in diesem Jahr:
Freitag, 23. Dezember 2011, 19:00 Uhr, Kasperkeller, Linz
Mit dem kubanischen Botschafter in Linz
9. Dezember 2011
Am Freitag, 04. November, besuchte der Botschafter Juan Carlos Marsán Linz. Das Programm beinhaltete Besuche bei der OÖ Landesregierung, bei VertreterInnen des OÖ Landtags, Parteien und Institutionen. Selbstverständlich durfte da ein Besuch beim SPÖ-Landesvorsitzenden und langjährigen Kuba-Freund, LHStv Josef Ackerl, nicht fehlen. Ackerl war lange Zeit Mitglied des Kuratoriums der Österreich Kubanischen Gesellschaft, unterstützte immer wieder Anliegen und Projekte der kubanischen Völkerfreundschaft und zählt zuletzt zu den prominenten ErstunterzeichnerInnen der Petition an die österreichische Bundesregierung zur Unterstützung der Bemühungen zur Freilassung der „Cuban Five“. Nachmittags stand unter Betreuung unseres Genossen Stefan Krenn u.a. das Ars Electronica Center am Programm. Abends ging`s dann zu Vortrag und Diskussion zum Kuba Stammtisch, bei dem 30 KubafreundInnen dem Referat von Marsán lauschten und Fragen und Positionen einbringen konnten. Form und Inhalt des Vortrags des Botschafters ging weit über übliche diplomatische Kundmachungen hinaus: offen schilderte Marsán die Problemfelder, in denen sich Kuba derzeit bewegt:
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Der Tag der Menschenrechte – einmal anders gesehen
8. Dezember 2011
P R E S S E E R K L Ä R U N G Netzwerk Kuba Deutschland vom 10. 12. 2011
Am 10. Dezember wird der Tag der Menschenrechte begangen und in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. 2009 erhielt ihn Barack Obama. Aber der US-Präsident hat bis heute nicht den „unerklärten Krieg gegen Cuba“ beendet, der seit 1959 mehr als 3000 Todesopfer gefordert hat. Anschläge auf Handelsschiffe, Luftverkehr und cubanische Diplomaten, Künstler, Sportler und Entwicklungshelfer gehörten ebenso dazu wie Bombenanschläge auf cubanische Hotels und der Beschuss touristischer Einrichtungen an der Küste durch Schnellboote. Krankheitserreger sowie Pflanzenschädlinge wurden aus Kleinflugzeugen beim Überfliegen der Insel abgeworfen. Gegen die Urheber dieser und weiterer Machenschaften wurde in den USA nie Anklage erhoben.
Stattdesen wurden fünf Cubaner, die Dokumente und Beweise sammelten, um die Terrormaßnahmen gegen Cuba zu unterbinden, zu ungerechten und unverhältnismäßig hohen Strafen verurteilt. Im Pro-zess wegen angeblicher Verschwörung zur Spionage – für Spionage gab es keine Beweise – bestätig-ten hohe Militärs der USA, dass die Aktivitäten nicht gegen die Vereinigten Staaten oder deren Bevöl-kerung gerichtet waren. Vergeblich.
Die USA, die sooft Menschenrechte einfordern, halten sie gegen die 5 Cubaner selber seit dreizehn Jahren nicht ein. Die Regierung hat kein faires Verfahren ermöglicht, sie hat eine feindselige Berichter-stattung heimlich und illegal durch Zahlung an einflussreiche Journalisten unterstützt. Strafmaßnah-men wie Isolationshaft dürfen nicht länger als 60 Tage andauern, bei den cubanischen Gefangenen dauerten sie 17 Monate und wurden nur durch internationale Proteste begrenzt. Zwei der Ehefrauen erhalten kein Visum, auf diese Weise wird ihnen das in US-Gesetz und Völkerrecht garantierte Be-suchsrecht vorenthalten. René González, der als Erster seine unrechtmäßige Strafe verbüßt hat, muss nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis noch drei Jahre „überwachte Freilassung“ mit elektroni-scher Fußfessel in Florida verbringen, statt in sein Land und zu seiner Familie zurückkehren zu kön-nen.
Die UN-Arbeitsgruppe zu willkürlichen Inhaftierungen hat das Vorgehen der US-Behörden gegen die Cuban 5 als willkürlichen Freiheitsentzug eingestuft. Amnesty International, die Organisation, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzt, forderte 2010, den Fall erneut zu prüfen und die Ungerechtigkeit durch Gnadenerlass abzumildern, unabhängig von der Schuldfrage.
Weltweit kämpfen zahlreiche Menschen und Organisationen gegen diese Unrechtsurteile an: Solidari-tätsgruppen aus aller Welt, Parlamentsmitglieder, Minister und Juristenorganisationen, zahlreiche Per-sönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Angela Davis, Danny Glover, Manu Chao, Oscar Niemeyer, Ramsey Clark, Noam Chomsky, in Deutschland u.a. Rolf Becker, Roger Willemsen, Peter Sodann, Klaus Staeck, Sahra Wagenknecht. Nobelpreisträger wie Günter Grass, Elfriede Jelinek, Nadine Gor-dimer, Rigoberta Menchú, Dario Fo, Adolfo Pérez Esquivel, José Saramago sowie der Senat von Me-xiko, die Nationalversammlung von Panama, Mary Robinson – Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1997 bis 2002 – haben bereits 2009 vom Obersten Gerichtshof der Verei-nigten Staaten eine Überprüfung des Verfahrens verlangt.
Das sollte bei jedem Journalisten die Frage aufwerfen, was diese vielen unterschiedlichen Menschen dazu bringt, sich für die Freiheit der cubanischen Gefangenen einzusetzen. Olga Salanueva, Renés Ehefrau, nennt einen der Gründe: „Alles, was sie getan haben, war von den edelsten Gefühlen inspi-riert, von ihrer Bestimmung, das Leben zu verteidigen und andere Menschen zu schützen.“ Die Fünf benötigen nun Ihren Schutz und Ihre Unterstützung. Schaffen Sie Öffentlichkeit! Lassen Sie es nicht zu, dass durch bezahlte Medienberichte ein Verstoß gegen die Menschenrechte möglich ist.
siehe auch: Demokratie und Menschenrechte in Cuba auf:
redcuba.wordpress.com
Kolloquium für die Cuban 5 koordiniert Aktionen
8. Dezember 2011
Granma vom 17.11.2011, Germán Veloz Placencia
HOLGUÍN. — Die Teilnehmer am VII. Internationalen Kolloquium für die Befreiung der Fünf Helden und gegen den Terrorismus stimmten in der Notwendigkeit überein, Aktionen zu koordinieren, damit die Rechtsbehörden und die Regierung der Vereinigten Staaten die Rückkehr von René González in seine Heimat erlauben, denn sein Leben ist in Gefahr, wenn er in Florida bleibt.
Dies war das zentrale Thema der ersten Tagung des Events. Gleichzeitig wurde aufgerufen, Augenmerk auf den Fall von Gerardo Hernández zu legen, um zu erreichen, dass sein Habeas-corpus-Antrag bewilligt wird und die ihm in dem manipulierten Verfahren auferlegte Strafe von zwei Mal Lebenslänglich aufgehoben wird.
Vom Kolloquium aus wurde eine unterstützende Botschaft an die Occupy-Demonstranten auf den Straßen der Vereinigten Staaten gesandt, die die Beendigung der in jenem Land herrschenden Ungleichheit fordern, erklärte Kenia Serrano, Präsidentin des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft, das diese Veranstaltung organisiert.
Sie betonte die Wichtigkeit, dieses Treffen zu nutzen, um weiter den geständigen Terroristen Luis Posada Carriles anzuklagen, der sich frei in Miami aufhält, ein Situation, die im Kontrast steht zu der Situation der fünf kubanischen Helden.
An dem Treffen nehmen Angehörige der Cuban 5 und von Opfern des Terrorismus teil, unter ihnen der Italiener Justino di Celmo.
Mumua Abu Jamal wird nicht hingerichtet
8. Dezember 2011www.hintergund.de vom 08.12.2011
Die Bezirksstaatsanwaltschaft in Philadelphia hat gestern eingeräumt, dass ihre Forderung nach Vollstreckung der Todesstrafe gegen den afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jama nicht haltbar ist. Ankläger Seth Williams erklärte, dass er endgültig darauf verzichten wird, die Hinrichtung des seit 30 Jahren wegen Mordes an den Polizisten Daniel Faulkner inhaftierten Menschenrechtsaktivisten voranzutreiben.
US-Bundesgerichte hatten bereits mehrmals bestätigt, dass das Todesurteil auf Rechtsbrüchen im ursprünglichen Verfahren von 1982 basiert. Zuletzt hat das der Oberste Gerichtshof der USA im Oktober 2011 festgestellt.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte bereits im Jahr 2000 erklärt, dass das gesamte Verfahren “einen Bruch internationaler Mindeststandards für die Sicherung fairer Verfahren” darstelle und daher neu geführt werden müsse.
weiter auf: www.hintergrund.de
UNFPA-Bericht bestätigt humanitäre Entwicklung Kubas
4. Dezember 2011
Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen bestätigt Kuba als das Land mit der besten humanitären Entwicklung in Lateinamerika
(Presseaussendung der ÖKG in Wien)
Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (United Nations Population Fund, UNFPA), hat in seinem kürzlich präsentierten Weltbevölkerungsbericht 2011 klar aufgezeigt, dass Kuba das Land mit der besten humanitären Entwicklung in Lateinamerika ist. Der Vorsprung gegenüber den anderen Ländern Lateinamerikas und der Karibik beträgt ein Viertel Jahrhundert.
Folgende Faktoren sind ausschlaggebend: die niedrige Kindersterblichkeitsrate (5,8 auf 1000 Lebendgeburten), die hohe Lebenserwartung (Männer: 77 Jahre, Frauen: 81 Jahre), der Zugang zu Gesundheitsversorgung (91 Prozent) und Bildung (100 Prozent) sowie die Alphabetisierungsrate (100 Prozent bei beiden Geschlechtern). Alle Werte sind ähnlich wie jene der industrialisierten Länder oder übertreffen sie ….
weiter gehts auf: Redcuba.wordpress
Free the Cuban Five
4. Dezember 2011
Liebe Companer@s,
NICHT VERGESSEN !!! WEITERSAGEN !!!
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Ausgehend vom 3. österreichweiten Solidaritätstreffen für Kuba startete das Netzwerk Kuba Österreich eine neue Kampagne zur Befreiung der 5 Kubaner in US-Polithaft. Zahlreiche prominente ÖsterreicherInnen haben einen Appell an die österreichische Bundesregierung unterschrieben. Ab sofort können auch Sie online unterschreiben:
„Die UnterzeichnerInnen fordern die österreichische Bundesregierung auf, Initiativen zu setzen mit dem Ziel, die Freilassung der zu Unrecht verurteilten „Cuban Five“ zu erreichen.“
Weitere Infos unter redcuba.wordpress.com
Es ist wieder soweit für die Aktion “am 5. für die 5″
MITMACHEN !! Schreibt Protestbriefe an Präsident Obama und an Justizminister Eric Holder!!
President Barack Hussein Obama
The White House
1600 Pennsylvania Avenue NW
Washington, DC 20500
Internet: http://www.whitehouse.gov/contact/
FAX: 202-456-2461
Eric Holder
Attorney General of the United States
US Department of Justice
950 Pennsylvania Avenue, NW
Washington, DC 20530-0001
USA
Fax: 202-307-6777
askdoj@usdoj.gov
Con saludos de Solidaridad
Komitee-Austria „FREE THE FIVE“
Koordinatorin Brigitte Oftner
Verfasst von Christian Buchinger